Himmelfahrtsgottesdienst im Grünen
"Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen." So die Botschaft an Himmelfahrt, die in der Groß-Gerauer Fasanerie als Koral gesungen wurde. Zum Gottesdienst hatten sich etwa 250 Gottesdienstbesucherinnen und -Besucher aus Groß-Gerau, Nauheim, Geinsheim, Büttelborn, Klein-Gerau, Dornheim, Wallerstädten, Berkach und Walldorf sowie einige Mitglieder der katholischen Gemeinde um 11.00 Uhr in der Fasanerie versammelt. "Jesus hatte sich von den Jüngern verabschiedet, damit diese auf eigenen Beinen stehen, ihre eigenen Erfahrungen mit Gott machen können", predigte Pfarrer Burkhardt Lusky beim Himmelfahrtsgottesdienst in der Fasanerie. Wiebke Friedrich brachte alle mit schwungvollem Wechselgesang in Bewegung. Die Liturgie wurde von Mitgliedern der Ev. Stadtkirchengemeinde Groß-Gerau gestaltet. Der Posaunenchor, der sich aus Bläserinnen und Bläsern der evangelischen Kirchengemeinden Dornheim und der Groß-Gerauer Stadtkirchengemeinde zusammensetzt, begleitete den Gottesdienst feierlich. Anschließend blieben fast alle, um gemeinsam an Biertischen eine kräftigende Suppe vom DRK zu sich zu nehmen. Eine "Dekanatsveranstaltung", die einmal wieder die Christinnen und Christen der unterschiedlichen Kirchengemeinden zusammenbrachte.
Eine musikalische Reise ins Glück
Dies boten der Posaunenchor Wallerstädten und das Dekanats-kammerorchester am Samstag, den 12. Mai 2012 mit einem Konzert in Wallerstädten. Seit Januar hatten die 12 Mitglieder des Evangelischen Posaunenchors der Kirchengemeinde Wallerstädten jeden Dienstag eine Stunde länger geprobt für ihren Auftritt zum 50sten Jubiläum. Gespielt wurden u.a. bekannte Stücke zeitgenössischer Komponisten mit Pop-Rock-Arrangements. What a wonderful world oder Yesterday gingen unter die Haut und Chorleiter Jürgen Glaß erklärte, dass Paul McCartney wegen der Tonart "F-Dur" seine Gitarre umstimmen musste, um die Töne greifen zu können. Bei den Laien in Wallerstädten: Torsten Glaß, Robin Gerhard, Johannes Herbert, Michael Förster, Thomas Schmidt, Helmut Schirmer, Elisabeth Schupp, Heidi Ewald und Torsten Konrad (aus Geinsheim)und Bernd Friedmann (aus Büttelborn) saßen die Töne, da wo sie hingehören und uns Zuhörerinnen und Zuhörern boten Sie eine Reise ins Glück. Auch wenn man sie dabei leider auf der Empore versteckt nicht sehen konnte. Mitgewirkt beim Jubiläumskonzert hat auch das Dekanatskammerorchester mit eigens arrangierten Stücken von Chorleiterin Wiebke Friedrich. Und sie spielten auch bekannte und beliebte Lieder von Paul Gerhard. Diese Lieder, so Friedrich, sagt man, sind "wie ein alter Freund im Hause, dem man vertraut." Und so gingen wir alle an diesem Samstag Abend beseelt nach Hause.
Danke für diesen guten Morgen
Was für ein Sonntag Kantate! Der Aufforderung zum Singen (Cantate!) war am Sonntagnachmittag eine große und bunt gemischte Gemeinde gefolgt. In der Ev. Stadtkirche Groß-Gerau wurden aus 300 abgegebenen Stimmzetteln die 20 Lieblingslieder aus dem Evangelischen Gesangbuch vorgestellt - mit allen Chören und dem Dekanatskammerorchester unter Leitung von Wiebke Friedrich. Und "the winner is": "Danke für diesen guten Morgen..."
Ekstatisch tanzen und kreischen
Bernd Altmanns Ansage "klatscht ekstatisch und kreischt" beim Abschlusskonzert des Musikworkshops 2012 am 13. April 2012 im Ev. Gemeindehaus Walldorf wurde wahr! Das Publikum hat getobt.
Das Verborgene bewahren...
Rolling in the deep - war einer der Songs, den die Jugendlichen nach nur einer Woche Workshop auf die Bühne brachten. Im Song von "Adele" geht es um "a fire starting in my heart" - "ein Feuer, das in meinem Herzen zu brennen beginnt"... Feuer gefangen haben an diesem Abend nicht nur die Jugendlichen, sondern auch das Publikum.
Musikworkshop mit Profis
Die Vollblutmusiker und Workshop-Leiter zeigten zum Schluss, was sie drauf haben: Markus Brückner (Gesang), Marc Jullien (Bass), Rainer Schrecklinger (Gitarre) und Thomas Bachmann (Schlagzeug). Den Workshop leiten sie seit Jahren beinahe ehrenamtlich und mit riesigem Spaß und nur:
"Damit Bernd Altmann singen darf"
Diesmal nach seiner Knie-OP mit Stock und Hut, wohlgemut....und auf der Suche nach irgend so einer Cellistin...
In 2013 gibt es den nächsten Workshop. Jetzt vormerken!
Karfreitag - Dieser Tag ist wichtig!
Ein Riesen-Banner mit der Aufschrift
"Opfer?" wurde am Sonntag, den 1. April 2012 am Evangelischen Gemeindehaus der Stadtkirche und am Kirchturm der Ev. Versöhnungskirche in Groß-Gerau-Nord aufgehängt.
Warum?
"Mit diesem Opfer sind alle Opfer überwunden. Wir wissen seitdem, dass Gott nicht will, dass wir Menschen wissentlich oder unwissentlich zu Opfern machen, sondern uns dafür einsetzen, dass Menschen menschenwürdig leben können." Dies erklärt Wolfgang Prawitz, Pfarrer für Ökumene und Bildung im Ev. Dekanat Groß-Gerau zur Kampagne der EKHN.
weitere Informationen zur Karfreitags-Kampagne der EKHN:
Freude bei der Dekanatssynode!
Dekan Tankred Bühler, auf dem Foto links, freute sich bei der Dekanatssynode am 29. März 2012 im Ev. Gemeindehaus in Büttelborn. Warum? Weil unser Kirchenpräsident, Dr. Jung bald wieder zu uns kommt, das heißt nach Gernsheim zum Verbandstag am 23. Juni 2012. Irmgard Duhmer, seit Herbst 2011 ebenso wie Else Trumpold neu im Dekanatssynodalvorstand, freut sich auf die verantwortungsvolle Rolle, Kirche in der Region zu repräsentieren. In diesem Jahr steht die Kirchenmusik an erster Stelle. Und Stefan Küchler, der auch EKHN-weit das Jahr der Kirchenmusik 2012 inhaltlich vorbereitet hat, hielt einen hervorragenden Vortrag zur Rolle der Musik, vor allem der Kirchenmusik. Sie ist nicht Selbstzweck irgendwelcher Künstler, sondern gemeindebildend, über alle Milieugrenzen hinweg. Lesen Sie dazu auch die Pressemitteilung.
Kein Strand - aber Me(e)r!
Wie im letzten Jahr (siehe Foto!) können sich ab sofort 10-13-Jährige Mädchen zur Dekanatsfreizeit im Sommer vom 14. bis 21. Juli 2012 anmelden. Wie im letzten Jahr geht die Reise per Kleinbus in ein "Selbstversorgerhaus" - diesmal in Bad Herrenalb im Schwarzwald.
Jahr der Kirchenmusik 2012
Kirche macht Musik!An vielen Orten und in vielen Formen.
Musik macht Kirche! Viele Menschen lernen und praktizieren das Singen und Musizieren im kirchlichen Zusammenhang. Musik führt Menschen zusammen. Sie stiftet in besonderer Weise Gemeinschaft über die Generationen und über die Zeiten hinweg. Deshalb feiern die
Evangelische Kirche in Hessen und Nassau und wir im Dekanat das
Jahr der Kirchenmusik 2012. Am
28. April lädt Stefan Küchler nebenamtliche Organistinnen und Organisten um 14.00 Uhr zum Orgel-Improvisationsworkshop in die Ev. Versöhnungskirche ein. Weitere Veranstaltungen entnehmen Sie unserem Flyer.
Flyer im Jahr der Kirchenmusik 2012 in Groß-Gerau (2,26 MB)
Kultur auf Nord
Am 2. März 2012 gab Jessy Lost in der Evangelischen Versöhnungskirche gemeinsam mit Lukas Kempf bei
"Kultur auf Nord" einen einfühlsamen Auftritt. Organisiert von der Evangelischen Dekanatsjugend war der Abend für etwa 100 Gäste ein voller Erfolg. Nicht nur Mitwippen an Bistrotischen war erlaubt, sondern auch das Schwelgen in Erinnerungen bei der Musik von Elton John - "performed", wie es bei DSDS immer so schön heißt, vom
Duo Syndicate. Ein besonderer Abend für besondere Gäste!
Und
"Gott rockt mit" - titelte das Groß-Gerauer Echo am 6. März 2012.
Stolpersteine und Angehörige
"Stolpersteine und Angehörige", so heißt der Fotoband der Fotografin Gesche-M. Cordes. 4000 Stolpersteine erinnern in Hamburg an ermordete oder verfolgte Menschen der Nazis. Gunter Demnig hat sie verlegt. Die Fotografin Gesche-M. Cordes erinnert an 130 Schicksale, indem sie Angehörige am Erinnerungsort, den Stolpersteinen fotografiert hat. Diese Fotos sind bis 4. März im Kunsthaus Hamburg zu sehen. Ihr Buch ist im Murken-Altrogge erschienen.
Artikel in der FAZ vom 19.02.2012
"Singen ist Verkündigung, die man spürt."
Dies sagt Pfarrerin Roswitha Velte-Hasselhorn (dritte von links) aus Groß-Gerau/ Wallerstädten, die sich beim Impulstag
"Einfach singen" am 11. Februar 2012 im Zentrum Verkündigung in Frankfurt jede Menge Anregungen für das vielfältige Singen in der Gemeinde holte. Gänsehaut brachte das Lied Nr. 98 aus dem Gesangbuch "
Korn, das in die Erde, in den Tod versinkt", bei der die 70 Teilnehmenden des Workshops mit ihren Stimmen im Kirchensaal experimentierten, während Christa Kirschbaum (Kirchenmusikchefin der EKHN) mit ihrem schönen Sopran die Strophe
"Liebe wächst wie Weizen und der Halm ist grün" wiederholte. Man spürte klanglich, wie der Weizen im Acker neue Frucht bringt, nachzulesen im Johannesevangelium.
Die EKHN bietet zum Jahr der Kirchenmusik 2012 ein "Frauensingen" am 2. Juni im Kloster Eberbach, einen Gospelworkshop vom 13. bis 16. September 2012 in Mainz und vieles mehr.
Weitere Informationen zum Jahr der Kirchenmusik 2012 der EKHN
Stolpersteine in Groß-Gerau
Am 7. Februar 2012 gab die Mehrheit der Abgeordneten (15 ja, 12 nein, 1 Enthaltung) im Groß-Gerauer Parlament „den Bürgersteig frei“ für die Verlegung von Stolpersteinen. Darüber freut sich Dekan Tankred Bühler vom Evangelischen Dekanat Groß-Gerau sehr: „Nach meiner festen Überzeugung ist dies eine besonders gut geeignete Form des Gedenkens, weil sie uns die Namen ermordeter und vertriebener jüdischer Menschen dort ins Gedächtnis ruft, wo sie einst mitten unter uns wohnten und lebten. Es ist kein Zufall, dass diese ‘Stolpersteine gegen das Vergessen‘ als größtes dezentrales Denkmal inzwischen europaweit verbreitet und akzeptiert sind.“
Der Kalender der Religionen 2012 - erhältlich im Haus der Kirche, Helwigstr. 30 in Groß-Gerau, gibt einen Jahresüberblick über die religiösen Feste verschiedener Religionen. Der Kalender hilft zu verstehen, in welcher (Fest-)Zeit Menschen in unserem Land jeweils leben.
"Wenn wir voneinander wissen, wann wir zum Beispiel die Fastenzeit haben, können wir besser Rücksicht aufneinander nehmen", so Wolfgang Prawitz, Pfarrer für Bildung und Ökumene im Evangelischen Dekanat Groß-Gerau.
Kalender der Religionen 2012 (1,21 MB)
Johanna Breidenbach vermittelt Lust am Glauben
„Mich begeistern Menschen, die mit Leidenschaft ihre Glaubensüberzeugung leben oder gelebt haben.“ Dies sagt die 28-jährige Theologin Johanna Breidenbach, die seit September 2011 Vikarin in der Evangelischen Kirchengemeinde Nauheim ist. Bevor die studierte Theologin Pfarrerin in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) werden kann, hat sie ein 22-monatiges Vikariat und im Anschluss daran ein dreijähriges Pfarrvikariat in einer Kirchengemeinde zu absolvieren. Von ihrer Nauheimer Lehrpfarrerin Birgit Schlegel fühlt sich die angehende Pfarrerin gestützt und gefördert.
zum Bericht in der Frankfurter Neuen Presse vom 31.01.2012
Kirchenvorsteher/Innen diskutieren über Dekanatsvereinigung
Am 19. Januar 2012 diskutierten Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher mit Mitarbeiter/Innen des Dekanats-synodalvorstandes (DSV) bei ihrer Arbeitstagung im Ev. Gemeindehaus Groß-Gerau/Dornheim Überlegungen zur Dekanatsvereinigung mit dem Nachbardekanat Rüsselsheim. Eine "Zukunftswerkstatt" am 2. und 3. November 2012, so haben es die beiden DSV's (Groß-Gerau und Rüsselsheim) bei ihrer ersten gemeinsamen Sitzung am 9. Januar 2012 beschlossen, mit möglichst vielen Kirchenvorstehern und Mitarbeitern aus beiden Dekanaten, soll wichtige Impulse für ein zukünftig gemeinsames Dekanat bringen. Wie können die Arbeitsbereiche von "Kirche in der Region" und in den Kirchengemeinden mit möglichst breitem Konsens beibehalten oder auch neu organisiert werden? Darüber wurde lebhaft und in Kleingruppen diskutiert. Einig waren sich die ehrenamtlichen Gemeindevorsteher/Innen, dass bei einer zukünftigen "Pfarrstellenbemessung" die Arbeitskriterien der jewiligen Pfarrstellen eine größtmögliche Akzeptanz haben sollten. Für das Jahr 2017 rechnet die EKHN aufgrund des Ruhestandes vieler Pfarrerinnen und Pfarrer und eines fehlenden Pfarrer/Innen-Nachwuchses mit einer "Lücke". Daher sind Überlegungen wichtig, welche kirchlichen Handlungsfelder heute schon "gemeinsam gedacht" werden können.
Abschied von Pfarrerin Britta Busch in Walldorf
"Sie ist motivierend und begeisternd", sagt Fritz Cezanne, ehemaliger Kirchenvorsteher in der Evangelischen Kirchengemeinde Walldorf. Pfarrerin Britta Busch dankte in ihrer Abschiedspredigt am 15. Januar 2012 allen Ehrenamtlichen, ohne die ein lebendiges Gemeindeleben nicht möglich wäre. Und auf den Fritz Cezanne, so Busch, der auch viele Jahre Küster der Gemeinde war, sei immer Verlass gewesen. Und
"weil sie gute Laune verbreitet hat und das immer und mit viel Verständnis für die Jugendlichen", so die Teamer Oliver Sem, Daniel Pabst und Moritz Menzel, wird Britta Busch nach 8 1/2 Jahren bei jung und alt Spuren hinterlassen. So wie bei Gabi Pidun, die extra aus der Kirchengemeinde Goslar angereist war, in der Britta Busch vor 2003 als Pfarrerin tätig war. Sie würdigte ihre belebende und charmante Art und hob hervor, dass Britta Busch den Kirchenvorstand immer ermuntert habe, die eigene Meinung zu sagen.
Seit Januar 2012 ist Britta Busch Klinikseelsorgerin auf der Palliativstation des Frankfurter Markus-Krankenhauses.
Bericht in der Frankfurter Neuen Presse vom 17.1.2012
Pressemitteilung/ Abschiedsfeier von Pfarrerin Britta Busch (31,74 KB)
Frühjahrskurs Ausbildung für die Notfallseelsorge
Heiko Ruff-Kapraun, Pfarrer für Notfallseelsorge im südwestlichen Rhein-Main-Gebiet, bietet vom 28. Februar bis 12. Juni 2012 einen neuen Ausbildungskurs Notfallseelsorge an. Eingeladen sind Menschen, die Bereitschaft und Zeit mitbringen, sich für eine „besondere Aufgabe für die nächsten Jahre“, so Ruff-Kapraun, weiter zu qualifizieren. Die ehrenamtliche Ausbildung für Notfallseelsorge ist für die Teilnehmenden kostenfrei. In sieben Abend-, drei Tageskursen sowie an zwei Wochenenden bietet der erfahrene Theologe und Notfallseelsorger den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein breites Fortbildungsangebot von Psychotraumatologie bis Gesprächsführung an.
Ein
Informationsabend findet am 28. Februar um 19.00 Uhr im Ev. Dekanat statt.
Pressemitteilung/ Ausbildung Notfallseelsorge in 2012 (32,26 KB)
Krimilesung in Büttelborn
Einen spannenden Krimi-Abend bot auf Einladung von Gemeindepädagogin Isabelle Pohl am am 11 Januar 2012 Pfarrerin Angela Rinn aus Mainz im Evangelischen Gemeindehaus Büttelborn. Als Krimiautorin heißt sie "Vera Bleibtreu" und ihr jüngster Roman "Schneezeit" handelt davon:
... Der Medizinprofessor Johannes Rigalski liegt erfroren im Garten seiner Villa in Mainz-Gonsenheim und Pfarrerin Susanne Hertz wird sehr bald mit wesentlich mehr als nur seiner Beerdigung betraut sein... Von ihrer Lesung begeistert wollten dann auch fast alle Besucherinnen und Besucher ihr Buch gleich lesen.
zum Bericht von Marc Schüler im Groß-Gerauer Echo vom 13. Januar 2012
Swinging Chrismas in Mörfelden
Unter Leitung von Stefan Küchler boten die Sängerinnen und Sänger des "Spiritual and Gospel Project" am 4. Advent in der Ev. Kirche Mörfelden ein fröhlich-beschwingtes Konzert. Mit vielen bekannten Gospel-Songs wie "Go tell it on the mountain" oder "Somebody`s knocking at your door" brachte der kraftvoll und gut aufeinander eingestimmte Chor die 250 Zuhörer in Stimmung. Großen Applaus bekam Emilie Ducasse, die sich mit ihrem glockenklaren Sopran und mit souligen Einlagen in die Herzen der Gemeinde sang. Zum Abschluss bot Küchler eine selbst komponierte Ballade "I thank you Lord".
Auftaktveranstaltung zum Jahr der Kirchenmusik
Die 600 Zuhörer wurden beim Weihnachtsliedersingen in der Groß-Gerauer Stadtkirche am 3. Advent mit musikalischer Weihnachtsfreude beschenkt. Dekanatskirchenmusikerin Wiebke Friedrich hatte mit 180 Mitwirkenden aus Jugendchor, Kinderchor, Posaunenchor, Kantorei und Dekanatskammerorchester der ev. Gemeinden Dornheim und Stadtkirche alles im Griff. Bekannte und auch seltener zu hörende Weihnachtslieder wurden im Wechsel mit den Musikgruppen und der Zuhörergemeinde angestimmt. Abwechslungsreich und voller musikalischer Vielfalt, von klassisch bis groovig, beschwingt sorgten Chöre und Orchester für ein unvergessliches Konzert. Eine gelungene Auftaktveranstaltung zum Jahr der Kirchenmusik. Bis Ende 2012 feiern das Dekanat und die
Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) mit zahlreichen Veranstaltungen das
Jahr der Kirchenmusik unter dem Motto
"Kirche macht Musik - Musik macht Kirche". Veranstaltungs-Flyer zum Jahr der Kirchenmusik (224,13 KB)
Leidenschaft und Groove
Die Frauenband
Kick la Luna brachte mit Leidenschaft, Groove und feurigen Latino-Rhythmen in der Groß-Gerauer Nordkirche etwa 120 Zuhörerinnen und Zuhörer am Freitagabend in Stimmung.
„Es riecht nach Aufbruch, Lust am Leben, Aufgehen und Blühen, Sonne und Licht“, so einer ihrer selbstgeschriebenen Songs, mit dem die Musikerinnen seit 1991 ihre Fans begeistern.
zum Pressebericht, Groß-Gerauer Echo
zum Pressebericht, Frankfurter Neue Presse
Gedenken an das Schicksal jüdischer Menschen
Klemens Hundemeer, Cosima Kiendl und Theresa Schmidt, Prälat-Diehl-Schüler der 11. Klasse zitierten am Platz der ehemaligen jüdischen Synagoge in Groß-Gerau die kaltblütigen Befehle der NSDAP zur Vernichtung jüdischer Synagogen in Südhessen. Vor 73 Jahren, in der Nacht vom 9. zum 10. November 1938 zerstörten Nationalsozialisten die Hälfte aller jüdischen Gebetshäuser, 1300 Juden starben und 30.000 jüdische Männer wurden in Konzentrationslager verschleppt. Nach diesem öffentlichen Novemberpogrom begann die „stille“ Eliminierung der Juden. So lautete der Befehl des SS-Gruppenführers Reinhard Heydrich, von den Schülern vorgetragen::"Es sind zunächst nur gesunde, männliche Juden nicht zu hohen Alters festzunehmen. Nach Durchführung der Festnahme ist unverzüglich mit den zuständigen Konzentrationslagern wegen schnellster Unterbringung der Juden in den Lagern Verbindung aufzunehmen..." In Groß-Gerau trafen sich am 9. November 2011 etwa 100 Menschen zum Schweigemarsch vom Marktplatz bis zum Gedenkstein. Stadtrat Rainer Landau sagte in Gedenken an die Opfer des Nationalsozialsmus: "Wir können ihnen im Akt des Erinnerns ihre Würde zurückgeben."
Dekan Bühler erinnert an NS-Täter, die niemals bestraft wurden
Dekan Bühler stellte in seiner Rede fest:
"Die Sensibilität für die Verbrechen der Nazi-Zeit scheint heute höher als in den ersten 10 oder 20 Jahren nach 1945..." In der jungen Bundesrepublik sei die Justiz, die 100%ig auf Hitler eingeschworen war, nahezu ungeschoren davongekommen. Und dagegen habe es auch keinen Protest gegeben. Man war mit anderem beschäftigt und ohnehin schon früh der Meinung, man solle die Vergangenheit endlich ruhen lassen. SS-Führer konnten sich oft ihrer Verantwortung entziehen. Damit dieses Unrecht niemals in Vergessenheit gerät,
"müssen wir uns auch in künftigen Jahren zum Gedenken versammeln, auch wenn wir es von Jahr zu Jahr nur noch als Zeitzeugen tun können, vor allem unseren Kindern und Enkeln erzählen, was damals in dieser Stadt, in diesem Land geschah." so Dekan Bühler. Das Gedenken wurde vom Posaunenchor der Stadtkirchengemeinde unter Leitung von Wiebke Friedrich musikalisch umrahmt.
Rede Tankred Bühler am 9.11.2011 (30,21 KB)
Kirchengemeinde Trebur und Astheim online
Das lebendige Gemeindeleben mit Fotoberichten und Terminübersichten finden Sie auf der neuen Internetseite der Ev. Kirchengemeinde Astheim und Trebur unter
www.ev-kirche-trebur.de
Positive Aufbruchstimmung
Die Synodalen des Ev. Dekants Groß-Gerau streben die Vereinigung mit dem Dekanat Rüsselsheim im Jahr 2016 an, "um trotz sich verändernder Rahmenbedingungen" weiterhin kirchliches Leben in der Region gestalten zu können". In Arbeitsgruppen können sich alle Kirchengemeinden an dem Vereinigungsprozess beteiligen. Koordiniert wird dieser Prozess von einem "Vereinigungsrat", in dem aus Groß-Gerau Pfarrer Wolfgang Prawitz, die stellvertretende Dekanin Birgit Schlegel, aus Mörfelden Margot Renner und aus der Dekanatsjugendvertretung Jan-Patrick Lehr (siehe Foto) mitarbeiten.
Familie Hirsch ist nicht vergessen
Leopold und Johanna Hirsch aus Büttelborn konnten nicht wie ihre drei Kinder nach USA flüchten. Am 29. Januar 1943 wurden sie in Ausschwitz ermordet.
"Für das, was den Eltern passiert ist, schämen wir uns", bekannte Bürgermeister Horst Gölzenleuchter bei der Stolperstein-Verlegung in der Weiterstädter Straße 12 am Montag, den 24. Oktober 2011 vor etwa 100 Menschen. Auch Enkel der Ermordeten waren aus den USA zur zweiten Stolpersteinverlegung nach Büttelborn gekommen. Ruth Hirsch, die Tochter des in die USA geflüchteten zweitgeborenen Sohnes Ludwig sagte unter Tränen:
"Dass junge Leute sich interessieren, ist bemerkenswert." Von der noch lebenden 94-jährigen Tochter Elsie Levy, las sie aus einem Brief:
"Möge solch ein Krieg und solche Mörderein sich niemals wiederholen."
ECHO-Bericht von Marvi Mensch vom 25. Oktober 2011
Pilgern in Christentum und Islam
„Können sich Christen und Muslime gemeinsam auf den Weg machen?“so lautete die Frage von Wolfgang Prawitz, Pfarrer für interreligiösen Dialog im Evangelischen Dekanat Groß-Gerau an die evangelischen und islamischen Pilgerinnen und Pilger, die in Groß-Gerau im Rahmen der Interkulturellen Wochen Groß-Gerau 2011 von ihren Erfahrungen berichtet hatten. Die Treburer Pfarrerin Monika Lüdemann meinte, dass sie sich sehr wohl vorstellen könne, religionsübergreifend zu pilgern, jedoch ohne die „heiligen Orte“. Denn um in Mekka Einlass zu erhalten, müsse man erst in Saudiarabien ein entsprechendes Glaubensbekenntnis ablegen.
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